
| Name: | Löwenzahnwerkstatt |
| Idee: | Computer und vor allem Computerspiele üben auf große wie kleine Kinder eine unbeschreibliche Faszination aus. Diese Faszination hält allerdings nur so lange an, bis der Computer ausgeschaltet ist. Ist es möglich, die Begeisterung, mit der sich Kinder mit dem Computer beschäftigen, auch nach dem Ausschalten zu bewahren und sie zu nutzen, um Kinder für Themen aus Natur, Umwelt und Technik zu interessieren? Sie für Projekte fern des Computers zu begeistern, in denen sie die am Rechner erworbenen Kenntnisse und Anregungen praktisch erproben? |
| Durchführung: | Die Löwenzahnwerkstatt wurde nachmittags, einmal wöchentlich
über einen Zeitraum von drei Monaten (November 2002 bis Januar 2003) und einer Dauer
von je zwei Stunden angeboten. Zielgruppe waren Grundschüler der 2. bis 4. Klasse.
Betreut wurden sie von zwei Studentinnen der Kultur- und Medienpädagogik (Fachhochschule Merseburg),
die Anregungen und Hilfestellung gaben und jederzeit Ansprechpartner bei Fragen und Problemen waren.
Jede Löwenzahnwerkstatt widmete sich einem anderen Thema aus Natur, Umwelt und Technik, dass zuerst mit Hilfe der Löwenzahn - CD-Roms erarbeitet wurde und anschließend beim Experimentieren, Basteln oder Kochen praktisch "erforscht" wurde. In der ersten oder, je nach Erfahrung der Kinder im Umgang mit dem Computer, in den ersten zwei Löwenzahnwerkstätten wurden die notwendigen medientechnischen Grundlagen vermittelt. Der Abschluss der Löwenzahnwerkstatt war eine eintägige Exkursion in die unmittelbare Umgebung von Halle, um Nachforschungen vor Ort anstellen und die Natur mit allen Sinnen erfassen und begreifen zu können. |
| Zielstellung: | Mit Hilfe der Löwenzahnwerkstatt sollten die Kinder den selbstständigen und bewussteren Umgang mit CD-Roms lernen und zum praktischen Anwenden des am Computer Gesehenen und Erprobten angeregt werden. Darüber hinaus gelang es vielleicht, sie für die "Wunder des Alltags" in ihrem unmittelbaren Umfeld zu sensibilisieren und sich mit diesen auseinanderzusetzen. |